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Das Simien-Gebirge: Dach Afrikas und UNESCO-Welterbe
Zerklüftete Gipfel, tiefe Schluchten und seltene Tiere: Das Simien-Gebirge im Norden Äthiopiens gehört zu den spektakulärsten Landschaften Afrikas.

Im Norden Äthiopiens türmt sich eine der dramatischsten Berglandschaften des Kontinents auf: das Simien-Gebirge. Wegen seiner zerklüfteten Gipfel wird es oft das „Dach Afrikas" genannt.
Eine Landschaft wie aus einer anderen Welt
Über Jahrmillionen formten Erosion und Vulkanismus tiefe Täler, steile Abbrüche und bizarre Felstürme. Der höchste Punkt, der Ras Dashen, erreicht rund 4.550 Meter und ist damit einer der höchsten Berge Afrikas. Die Ausblicke über die Steilwände gelten als atemberaubend.
Heimat seltener Tiere
Der Simien-Nationalpark, seit 1978 UNESCO-Welterbe, ist Lebensraum für Tiere, die es nur hier gibt. Dazu gehören:
- der Dschelada, ein geselliger Pavian mit auffälligem Brustfleck,
- der stark bedrohte Äthiopische Wolf,
- der Walia-Steinbock, das Wahrzeichen des Parks.
Ein Land der Höhen
Das Hochland prägt Äthiopien bis heute – klimatisch, landwirtschaftlich und kulturell. Hier wächst der Teff für die Injera, hier gedeiht der Kaffee. Die Höhe und das kühle Klima machen Äthiopien zu einem Land, das viele mit Wüste verbinden – und das doch grün und gebirgig ist.
Diese Verbindung von Land und Küche erzählen wir bei Lalibela gern weiter: Jedes Gericht trägt ein Stück dieses Hochlands in sich.


